Am 4. Dezember 2025 wurde Weiden für einen Nachmittag zur „Human Library“ – einem Ort, an dem Begegnungen auf Augenhöhe im Mittelpunkt standen. Schüler*innen der Pestalozzi- und Max-Reger-Mittelschule nutzten die Chance, sich mit Menschen auszutauschen, die im Alltag oft mit Vorurteilen zu kämpfen haben.

Die „lebenden Bücher“ erzählten offen aus ihrem Leben: queere Personen, Menschen mit Migrationsgeschichte, Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen und alleinerziehende Mütter. In kleinen Gesprächsrunden konnten die Jugendlichen Fragen stellen, zuhören, nachhaken – und dabei erleben, wie viel differenzierter Lebensrealitäten sind, als Klischees vermuten lassen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von MS Sozial, die mit viel Herzblut einen sicheren Raum für echte Gespräche geschaffen haben. Weiden ist tolerant hat das Projekt finanziell unterstützt, weil wir überzeugt sind: Solche Begegnungen wirken. Sie fördern Verständnis, bauen Berührungsängste ab und machen Vielfalt konkret erfahrbar.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten – an die Schulen, die „Bücher“ und natürlich die Jugendlichen, die so neugierig und respektvoll ins Gespräch gegangen sind. Genau solche Momente zeigen, wie eine offene Stadtgesellschaft wachsen kann.