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"Wir engagieren uns!"

In enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat gestaltete der Integrationsverein "Neue Zeiten" über acht Monate sein Projekt "Wir engagieren uns!". Zu den Zielen dieses Projektes gehörten die soziale Integration, die Kompetenzstärkung von Migranten und Migrantinnen sowie die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Erreicht werden soll dies über zielgruppenspezifische Informationsvermittlung zum bürgerschaftlichen Engagement und über die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Kontakte, Kooperationen und Netzwerke spielen eine bedeutende Rolle im bürgerschaftlichen Engagement von Migranten und Migrantinnen. Über das gegenseitige Kennenlernen der verschiedenen Menschen und Einrichtungen können Hemmschwellen aber auch gegenseitige Vorurteile und Vorbehalte abgebaut werden. Das Projekt gliedert sich in drei Bereiche: Auftakt/Abschluss als „Bonbons“ für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, Informationen zum bürgerschaftlichen Engagements sowie die Vorstellung von konkreten Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements.


Diese Ziele sollen in einer Veranstaltungsreihe bei unterschiedlichen Treffen bzw. Besuchen erreicht werden. Die Treffen sind jeweils offen gestaltet, es gibt keine feste Gruppenstruktur. Im April 2014 fand ein Treffen mit Mitglieder der CSU- Fraktion statt, in dem Informationen zum Thema ehrenamtliche Arbeit in den Bereichen Zuwanderung und Asyl vermittelt wurden. Ende Mai 2014 wurde für eine Gruppe die Räumlichkeiten des Verein Dornrose e. V. Auch hier wurden Möglichkeiten aufgezeigt, sich ehrenamtlich einzubringen. Geplant sind weiterhin: Vorträge zum bürgerschaftlichen Engagement, Vorstellung des Vereins Neue Zeiten bei anderen Vereinen in Weiden durch Vereinsmitglieder, Vorstellung des Projektes Integrationslotsen und Besuch der Stadtverwaltung, Besuch unterschiedlicher Kultur-, Kunst- und anderer Vereine und Einrichtungen, Einbindung in die bestehende deutsch-russische Gruppe „Samowar“. 

 

Für den "Kunstgenuss bis Mutternacht" am 7. November führten Kinder der Neuen Zeiten je ein russisches und ein deutsches Märchen vor den zahlreichen Besuchern auf, die sich bei russischen Gebäck und Tee aus dem Samowar stärken konnten.