Projekte 2015

Projekte 2015

Förderverein des Augustinus-Gymnasiums Weiden e.V.

„Bunter als du denkst“

 

Das Projekt „Bunter als du denkst“ zielt darauf ab, den Lernenden am Augustinus-Gymnasium Weiden unter besonderer Berücksichtigung eines Migrationshintergrunds die bestehende Vielfalt innerhalb der Schulgemeinschaft verdeutlichen. Zu diesem Zwecke sollen sich Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe insbesondere im Fach Sozialkunde mit den Themen Migration, Integration und Rassismus vertiefend auseinandersetzen. Ferner erhalten die Jugendlichen einen Einblick über die Zusammensetzung unserer Schulgemeinschaft, welche in einem größeren Kontext gefasst auch als Spiegelbild unserer Gesellschaft gelten kann. Des Weiteren erfolgt eine Verdeutlichung des Umstandes, dass (Binnen-) Migration kein ausschließlich aktuelles Phänomen ist, sondern bereits seit Jahrzehnten das Zusammenleben der Menschen prägt und nach einer Phase des „Besonderen“ für den Einzelnen zur „Normalität“ wird. Hierdurch soll ihnen bewusst werden, dass Toleranz und Offenheit gegenüber anderen Menschen im Allgemeinen und Minderheiten im Besonderen als Handlungsmaxime keinesfalls mit Verlassen des Schulgebäudes an Bedeutung verlieren.

Die Jugendlichen erstellen einen Fragebogen, auf dessen Grundlage Lernende, Eltern- und Lehrerschaft sowohl über einen möglichen Migrationshintergrund als auch über ihre jeweiligen Erfahrungen als Mitglieder unserer Gesellschaft befragt werden. Aus den erhobenen Ergebnissen sollen sowohl eine auf Fotoportraits basierende und zunächst im Augustinus-Gymnasium gezeigte Ausstellung als auch eine illustrierte Broschüre entstehen. Diese werden neben den Portraits der ca. 20 aus den Antwortschreiben ausgewählten Persönlichkeiten auch weitere Informationen zu rassistischem Verhalten innerhalb unserer Gesellschaft sowie weitere durch den Fragebogen erhobene Umfrageergebnisse beinhalten. Die Vorstellung der auf diese Art und Weise erzielten Resultate erfolgt im Rahmen eines Präsentationsabends Anfang Dezember. Neben einer aktiven Beteiligung während der Vorbereitung sowie Konzeption von Ausstellung und Broschüre erhalten die Lernenden somit die Möglichkeit, die Ergebnisse einem breiten Publikum vorzustellen. Des Weiteren sind schulinterne Begleitungen für andere Jahrgangsstufen durch die Ausstellung Bestandteil des Projektes.

Das Konzept sieht zudem vor, dass insbesondere die Ausstellung in dieser Form (Konzeption unter Verwendung von Wechselbilderrahmen) auch an andere Einrichtungen / Organisationen verliehen und somit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.

 

 

SV Anadoluspor Weiden e. V.

„Die Deutschen ticken anders“

 

Anadoluspor ist der einizge„nicht-deutsche“ Fußballverein in Weiden mit aktiven Spielern aus mindestnes fünf Nationen. Trotz einer mehrjährigen erfolgreichen Sportgeschichte könnte der Kontakt zu anderen Sportvereinen in der Stadt deutlich besser sein. Dass dies nicht der Fall ist, dafür gibt es vielfache Ursachen. Mit dem Kleinprojekt soll das interkulturelle Verständnis für die mehrheitlich 18-25-Jährigen jungen Männer gefördert werden. Warum gibt es immer wieder Missverständnisse vor, während und nach Fußballspielen? Was erwarten „die Deutschen“ von uns, was erwarten wir, wenn wir auf Deutsche treffen?

Es gibt insgesamt zehn thematische Treffen:

21.10.15 Deutsche Einheit und Politik Deutschlands in der Welt

28.10.15 „So ticken die Deutschen“ – Vorurteile und Stereotypen

4.11.15 Flüchtlinge in Weiden. Ein Gewinn für unseren Verein?

11.11.15 Warum brauchen Christen Heilige wie St. Martin?

18.11.15 Haben wir Probleme im Verein und mit den Nachbarn? – Eine Bestandsaufnahme

25.11.15 Ideensammlung für Problemlösung

2.12.15 Nikolaus war ein Türke

9.12.15 Verein in Deutschland. Was solllen wir im Stadtverband für Leibesübungen und im Stadtjugendring?

16.12.15 Demokratie leben. Ideensammlung für 2016

23.12.15 Was bedeuten Weihnachten und Ostern für uns?

 

 

DJO-Gruppe „Di & Di“

„Mobilität und Emotionen“

 

Die Zielegruppe des Projektes stellen die Jugendlichen dar, die in Deutschland als unbegleitete minderjährige Flüchtlingen registriert worden sind . Sie halten sich seit kürzerer Zeit in Deutschland auf und verfügen über sehr geringe Sprachkenntnisse. Die Jugendlichen brauchen Unterstützungs- und Orientierungshilfen im Alltag, was unter anderem Verkehrssicherheit beinhaltet. Außerdem befinden sie sich in der Lebensphase, wo die Beziehungen zu anderem Geschlecht sehr wichtig sind und deren respektvoller Umgang gelernt werden soll/muss. Die gesetzlichen Bestimmungen und alltäglichen Kommunikations- und Umgangsformen mit Mädchen, die für Deutschland zu den Standards gehören, sind für die Jugendlichen fremd und sie brauchen Orientierung vor allem in rechtlichen Aspekten.

Das Beratungsangebot soll den UmF Orientierungshilfen anbieten, die die Integration in deutschen Alltag erleichtern und mögliche Verstoße gegen Gesetze vorbeugen.

Die Projektziele sollen durch die Beratungsangebote im Form von Seminaren und Fahrradtraining stattfinden. Damit wichtige Informationen die Jugendliche erreichen, werden erfahrene Übersetzer/Innen als Honorarkräfte engagiert. Durch kommunikative Vernetzung (Facebook, Whats App u.s.w.) von Jugendlichen werden die Informationen an die gleichsprachige Jugendliche weitergeleitet.

Der Projektverkauf gliedert sich in drei Phasen:

- Vorbereitungsphase ( 12.10.2015 – 01.11.2015), wo Kooperationspartner sich treffen und genaue Abläufe und Termine festlegen.

- Phase der Durchführung: die Herbstferienwoche, in der Seminare und Trainig stattfinden (02.11.2015 – 06.11.2011)

- Endphase, wo die Ergebnisse und Zielerreichung evaluiert werden kann.

 

 

FC Weiden Ost

„Demokratie leben – Menschen zusammenführen“

 

Foto: Dagmar Nachtigall

 

Mit den Abteilungen Fußball und Judo des FC Weiden Ost und HPZ Irchenrieth

Planung von Fußballturnier beim FC Weiden Ost Termine festlegen im Oktober 2015

Planung der Mannschaften für das Turnier im Januar 2016

Planung der Verkaufsbuden für essen und trinken

Aufbau für Turnier

Oktober 2015 – Dezember 2015

Training 2 Abende im Monat ab November gemeinsam HPZ und FC Weiden Ost Judo

Training Judo FC Weiden Ost mit Behinderten Jugendlichen von HPZ einmal pro Woche ab September 2015

Training Fußball einmal pro Monat mit HPZ ab November 2015

Ab 2016

Gemeinsame Trainingstage abhalten, in Weiden und Irchenrieth

Gemeinsame sportliche Veranstaltungen durchführen, in Weiden und Irchenrieth

Gemeinsame Turnier in Fußball und Judo, in Weiden und Irchenrieth

Gemeinsame Informationsveranstaltungen mit Einladung der Presse, Der Neue Tag, Radio Ramasuri und OTV Fernsehen

Gemeinsame Grillabende in Weiden und Irchenrieth mit den Jugendlichen

Da der FC Weiden Ost bereits 5 Behinderte Jugendliche von HPZ Irchenrieth in der Abteilung Judo hat, die bereits bei Training und Turnieren tatkräftig mit dabei sind, will man die Beziehung unter den Partner noch intensiver ausbauen.

Fußballturnier HPZ Mai 2016

Fußballturnier beim FC Weiden Ost im Juni 2016

 

 

Kolping-Bildungswerk i.d. Diözese Regensburg e. V.

„Horizonte“

 

Der Zustrom von Asylsuchenden und Flüchtlingen ist seit Monaten ungebrochen. Für viele dieser Menschen wird nach einer Orientierung in unserer Lebenswelt die Aufnahme einer Ausbildung oder Arbeit möglich sein. Dies gilt vor allem dann, wenn ausreichende sprachliche Kenntnisse und berufliche Fertigkeiten vorhanden sind oder erlernt werden. Für viele Jugendliche mit Migrationshintergrund steht der Einstieg in der Arbeitswelt bevor oder hat bereits begonnen. Das Sozialgesetzbuch greift nicht für alle Jugendlichen, damit sie die benötigte Förderung zum Übergang Schule-Beruf erhalten. Diese Teilnehmer wollen wir fachlich, sprachlich als auch sozialpädagogisch unterstützen, damit sie einen positiven Start in das Berufsleben sowohl betrieblich als auch schulisch vollziehen können und letztlich Integration stattfindet. Ziel ist es zudem, negative Erlebnisse, z.B. Abbruch der Ausbildung wegen Überforderung, durch geeignete Hilfestrategien (z. B. sprachliche und berufsspezifische Förderung, sozialpädagogische Begleitung) abzuwenden. Hierzu setzen wir pädagogisch erfahrenes Personal ein, das individuell die Bedarfe der Teilnehmenden ermittelt und zu beheben versucht. Hierzu nehmen wir auch Kontakt mit allen an der Migrationsarbeit beteiligten Stellen auf. Hierzu zählt beispielsweise auch die Kontaktaufnahme zur Berufsschule Weiden, mit der wir in Frage kommende Teilnehmende mit Migrationshintergrund abklären. Zu diesen nehmen wir Kontakt auf. In einem Erstgespräch analysieren wir den Ist-Zustand und bieten ggf. Lösungsmöglichkeiten (z. B. Angebot eines Förderunterrichts, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen) an. Im Sinne der Jugendlichen kooperieren wir mit allen an der Integration beteiligten Akteuren.

 

 

Amnesty international Gruppe 1648

„Plakataktion im Stadtgebiet Weiden zum Tag der Menschenrechte am 10.12.2015“

 

Ziel der Aktion ist es, um den Tag der Menschenrechte (10. Dezember 2015) eine breite Öffentlichkeit durch Plakate zu erreichen. Die Plakate sollen auf die Einhaltung der Menschenrechte, vor allem im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik, hinweisen.

Um die Textinhalte werden sich Mitarbeiter von amnesty international kümmern.

Es ist geplant, im Vorfeld für den Entwurf /die Entwürfe Kinder und Jugendliche von Weidener Schulen, aber auch der Jugendkunstschule von Frau Irene Fritz in Weiden mitarbeiten zu lassen und dabei den Gedanken und die Notwendigkeit der Menschenrechte deutlich zu machen.

Auch sollen Flüchtlinge selbst in die Vorarbeit einbezogen werden.

Um die künstlerische Gestaltung der Plakatentwürfe wird sich Irene Fritz kümmern. Die technische Vorbereitung für den Druck besorgt Sebastian Flaschel (Flaschel Media, Weiden). Den Druck übernimmt die Plakatfirma 1-2-3-Plakate.de.

Die Plakate werden an ausgewählten Stellen im öffentlichen Raum in der Zeit vom 8. 12. bis 17.12. 2015 durch die Plakatwerbungsfirma 1-2-3-Plakat.de angebracht.

Vorbereitend wird die Öffentlichkeit über die Aktion durch die Peresse informiert. Während der Laufzeit ist an kommentierende Leserbriefe gedacht.

 

 

Neue Zeiten e. V.

„Filme versöhnen und befreunden“

 

Die Umsetzung soll über eine Veranstaltungsreihe erfolgen. Es werden Treffen wöchentlich für 2 Stunden geplant. Dort wird ein politischer Film gemeinsam angeschaut und die TN werden zur Diskussion angeregt. Die Filme werden vom Internet heruntergeladen und ausgeliehen. Bei Diskussionen sollen gemeinsamen Potentiale von fremden und vertrauten Welten gefunden werden und kulturelle , soziale und politische Unterschiede beleuchtet werden. Jeder Film spiegelt soziale und politische Kontexte wider, zeigt wie politische und soziale Verhältnisse beschaffen sind, damit allen Chancengerechtigkeit gegeben ist. Damit verschiedene Gesichtspunkte geäußert werden, sind sowohl Migranten als auch Einheimische einzubeziehen. (TN mit verschiedenen kulturellen Hintergründen). Die Treffen sind offen gestaltet, es gibt keine feste Gruppenstruktur.

Um die Ausdrucksfähigkeit der Teilnehmer mit Migrationshintergrund zu verbessern - ist für sie noch ein Treffen zur Vorbereitung und Bearbeitung der Filmthematik wöchentlich vorgesehen.

Folgenden Filme wurden aus dem Filmheft der Bundeszentrale für Politische Bildung aus gewählt : „500g. Deutschland“, „Nemetz“, „Die Fremde“, „Zur falschen Zeiten am falschen Ort“, „ Klassenleben“, „Swetlana“, Die fetten Jahren sind vorbei“, „Good Bye Lenin“und andere.

 

 

Stadtjugendring Weiden

„Das Diversity-Konzept in der Jugendhilfe – eine Schulungsreihe“

 

Geplant werden in den nächsten vier Jahren mindestens 4 Workshops als Schulungsreihe zum Thema Diversität und Vielfalt in der Jugendhilfe. Die Workshops richten sich an pädagogisches Personal aus dem Bereich der Jugendarbeit bzw. der Jugendhilfe und an Verwaltungsangestellte mit häufigem Kundenkontakt.

Die Schulungen werden folgende Inhalte haben:

- Herkunft und Ziele von Diversity, 6 Dimensionen von Diversität, inhaltliche Ansätze

- Zusammenhang von Diversity und Antidiskriminierung

- Vertiefung I: Vielfalt der ethnischen Herkunft

- Vertiefung II: Vielfalt der Religionen/Weltanschauungen

 

Der Umgang mit Vielfalt steht im Spannungsfeld von Gleichheit im Sinne des AGG und Differenz im Sinne von „Jeder ist anders“. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe spielt beim Umgang Jugendlichen (und auch bei Erwachsenen) immer eine Rolle. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig zum einen sensibel auf bestehende „Machtverhältnisse“ (Dominanz) zu reagieren und zum anderen kommunikativ und konstruktiv miteinander umzugehen. Achtsamkeit und Achtung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Kernelemente der Workshops werden die Wahrnehmung allgemein, die Reflexion des eigenen Handelns bzw. der eigenen Wahrnehmung sein. Perspektivwechsel und das Bewusstsein für Prägungen sind weitere wichtige Elemente der Schulung wie der Arbeit allgemein. Die TN sollen lernen, Vielfalt als Ressource, als Chance zu begreifen und nicht nur als Defizit. Sie erhalten Anwendungsmöglichkeiten und Anregungen für ihre eigene Arbeitspraxis.

Die Umsetzung erfolgt je nach TN-Wunsch entweder als Tagesveranstaltung à 6 Stunden oder aufgeteilt auf zwei Tage à 3 Stunden. Zum Abschluss der Veranstaltung erhalten die TN Material zur weiteren Bearbeitung des Themas.

 

 

Team Oberpfalz e. V.

„Let‘s get integrated“

 

Unser Verein möchte versuchen Migranten in den Verein zu integrieren. Daher werden wir jeweils zwei Stunden wöchentlich für Kinder und Jugendliche (in drei Altersgruppen aufgeteilt) und eine Gruppe Eltern anbieten. Bei den Jugendlichen und Kindern wird dabei großer Wert auf das Schwimmen, Radfahren und Motorik/Koordination//Kooperative Spiele gelegt. Zudem werden wir Schneespiele, Schneeschuhwandern, erlebnispädagogische Wanderungen/Schnitzeljagd, uvm. anbieten.

Die Eltern werden ebenso sportlich aktiv sein und lernen, wie sie ihre Kinder mit geringem finanziellen Aufwand gesund ernähren können. Die soziale Integration ist uns wichtig. Daher versuchen wir für jeden Teilnehmer einen Paten aus den bestehenden Vereinsmitgliedern zu finden. Diese sollen dann nach Möglichkeit bei den Maßnahmen mit anwesend sein und auch sonst für die Teilnehmer für Rat und Tat zur Verfügung stehen.

Die Teilnehmer sind alle über den BLSV während der Programmstunden versichert.

Die beiden Betreuer Mert und Bilal sind beide türkischer Abstammung und Muslime. Sie werden versuchen die Vorurteile abzubauen, indem Sie mit den Teilnehmern und Paten sowohl Kirchen, als auch eine Moschee besuchen, um so die Hemmschwellen abzubauen. Es wird auch ein Verkehrsunterricht für die Teilnehmer stattfinden. Die Bewerbung erfolgt über verschiedene Stellen in Weiden, welche mit Migranten arbeiten.

 

 

Diakonisches Werk Weiden

„Ich sehe dich – Aufbau einer Willkommenskultur“

 

Zur Zeit sind in Weiden ca. 350 Asylbewerber und Flüchtlinge in einer Gemeinschaftsunterkunft und in dezentralen Unterkünften untergebracht. Bis zum Jahresende werden in zur Zeit in Bau befindlichen Containerhäusern weitere ca. 200 Flüchtlinge eine vorübergehende Unterkunft beziehen.

Zur Vorbereitung und zur Behebung des vorhandenen Informationsdefizites soll im Zugangsbereich der Gemeinschaftsunterkunft ein Informationspunkt entstehen, wo sich die Flüchtlinge zentral und in gebündelter Form informieren können. Es soll auf Veranstaltungen und Treffen der Gruppe Begegnungen/Feste und Veranstaltungen, der Gruppe Paten, der Gruppe Jugendliche, der Gruppe Materiallager, der Gruppe Deutschkurse, der Gruppe Arztbesuche / Behördengänge und der Gruppe Sportaktivitäten hingewiesen werden. Dies soll durch eine Informationstafel ( schwarzes Brett ) und der Auslage von Informationsmaterial erfolgen.

U.a. wird dabei der in Planung befindliche Leitfaden für Asylbewerber und Flüchtlinge ausgelegt. Dieser wird mehrsprachig erstellt und soll inhaltlich mit den Besonderheiten unseres täglichen Lebens in Deutschland vertraut machen ( Verhalten bei Behörden, Regeln im deutschen Straßenverkehr, Günstige Einkaufsmöglichkeiten, Beachtung von Hygiene, etc. ). Die Übersetzung ist in bis zu 10 Sprachen vorgesehen.

Alle freiwilligen Helfer haben ihre Erfahrungen im Umgang mit den Flüchtlingen gemacht, positiv wie auch negativ. Immer wieder musste dabei festgestellt werden, dass aufgrund von mangelnder Kenntnis fremder Kulturen es zu Missverständnissen gekommen ist. Ebenso sind Ehrenamtliche, die in der Betreuung von Flüchtlingen zum Teil enge Verbindungen geknüpft haben, enttäuscht worden ( Gefahr des Ausnutzens, Ablehnung und Rückführung der Schützlinge, etc. ).

 

In zwei geplanten Seminaren ( Interkulturelle Kompetenz, Nähe und Distanz ) soll den Ehrenamtlichen durch Fachkräfte Lebenshilfen gegeben werden, um im Umgang mit den Flüchtlingen besser geschult zu sein.