Projekte 2016

Neue Zeiten e.V.

"Filme versönen"

 

 

FC Weiden Ost

"Menschen zusammenführen"

 

 Foto: Dagmar Nachtigall


Verein der Freunde des KGW e.V.

"Das KGW auf dem Weg"

Grundsätzlich kommen verschiedene Sach- und Methodenkompetenzen zum Tragen:


Sachkompetenzen: Die SchülerInnen setzen sich mit der Problematik „Rassismus“ und „Courage“ auseinander.


Methodenkompetenz: Sie planen das Projekt langfristig. Hierbei kommen Kreativitätstechniken zum Einsatz. Die SchülerInnen schulen ihr Zeitmanagement und ihre Präsentations- und Moderationstechniken.


Als Sozial- und Selbstkompetenzen werden Teambildung, Teamarbeit, Konfliktlösung sowie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit angestrebt. Ein besonderes Augenmerk gilt in diesem Zusammenhang der sozialen Verantwortung und der interkulturellen Kompetenz. In Bezug auf die eigene Persönlichkeit werden die Seminarteilnehmer in ihrem kritisch-forschenden Denken, in ihrer Konzentrationsfähigkeit und ihrem Durchhaltevermögen gefördert; Selbstständigkeit und Selbstverantwortung werden geschult; Einsatz-, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein werden weiterentwickelt.


Die Tätigkeiten der SchülerInnen beziehen sich zu Beginn des Seminars auf die Begriffsbestimmung von „Rassismus“ und „Courage“. Daran anschließend setzen sie sich mit der aktuellen gesellschaftlichen Situation auseinander und reflektieren diese. Sie setzen sich im Rahmen verschiedener Aktionen, Veranstaltungen an ihrer Schule für Toleranz, Respekt – gegen Fremdenfeinlichkeit, Rassismus – für ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen - für Courage ein.


Ergänzend pflegen sie Kontakte zu außerschulischen Partnern (Amnesty international; Gedenkstätte Flossenbürg; HPZ Irchenrieth). Hierbei werden Exkursionen unternommen, um weitere Erkenntnisse zu erlangen und diese an die Mitschüler weiterzugeben. Die Problematik Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung wird vor Ort erfahren und in einem größeren gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang beleuchtet.


Kontinuierlich stellen sie das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Schulgemeinschaft des Kepler-Gymnasiums vor, sammeln Unterschriften und gewinnen einen Paten.

Im Zuge des Seminars begreifen sich die SchülerInnen als Teil einer interkulturellen Schulgemeinschaft, Gesellschaft, für deren Erhalt es deren Einsatz für die Werte der Demokratie bedarf.

 


Pro Libris

"Integration durch Partizipation"

Die Regionalbibliothek engagiert sich in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Pro Libris e.V.  für die Flüchtlinge in Weiden: als Treffpunkt zum Lernen, mit Bibliotheksführungen und zur Unterstützung  ehrenamtlicher Projekte vor Ort.

Ziel ist es, Paten und Mentoren dafür zu gewinnen, die Stadtbibliothek als außerschulischen Lernort zu nutzen und Flüchtlinge mit den Angeboten der Regionalbibliothek vertraut zu machen. Im Rahmen einer Multiplikatorenschulung  werden Bibliotheksangebote im Hinblick auf mehrsprachige Leseförderung vorgestellt. Darüber hinaus werden Konzepte zum Spracherwerb für Paten und Mentoren ohne pädagogisches Grundwissen zur Verfügung gestellt.

Angebote:

- Engagierte Bürger organisieren Bibliotheksbesuche und durch das Projekt finanzierte Bibliotheksführungen mit Flüchtlingen.

- Integrationskurse für Flüchtlinge: Teilnehmer von Bibliotheksführungen erhalten auf Wunsch einen für sie durch das Projekt finanzierten kostenlosen Monatsausweis zur Nutzung der Regionalbibliothek Weiden

- Einsatz von Menschen mit Migrationshintergrund als Ehrenamtliche: sie gestalten regelmäßig (monatlich) mehrsprachige Vorlesestunden für deutsche Kinder und Flüchtlingskinder, in denen sie auch über ihre Heimat erzählen. Im Anschluss wird gebastelt und gemalt.

- Flüchtlingen werden Bücher in ihrer Heimatsprache, in Englisch, Französisch und Arabisch etc. zur Verfügung gestellt

- Medienpakete und Themenkisten werden für die Regionalbibliothek angeschafft und in Schulen und Kindergärten eingesetzt.

- Lesestart-Set der Stiftung Lesen: Nach Vorlesestunden wird das aktuelle Lesestart-Set der Stiftung Lesen verteilt.


 

 

Stadtjugendring Weiden

"Diversitätskonzept in der Jugendhilfe"

 

 

Stadtjugendring Weiden / Bündnis Weiden ist bunt.

"Lesung mit Lyrikerin Dagmar Nic"

Gedacht ist daran, dass Frau Dagmar Nick längere Passagen aus ihrem  Buch „Eingefangene Schatten – Mein jüdisches Familienbuch“ liest. Die Autorin besorgt selbst die Auswahl der Kapitel aus dieser, von ihr recherchierten Familiensaga, die die Zeitspanne von 1550 bis zur Shoah umfasst.

An die Lesung wird sich eine Diskussion mit der Autorin anschließen.

Termin 18. Februar 2016

Frau Nick (89)  hat bereits im Juli 2015 in Tirschenreuth mit großer Eindringlichkeit gelesen. Die Veranstaltung hatte dort zahlreiche Besucher.

 

 


Netzwerk Asyl / Amnesty International

"Flucht und Vertreibung"

1. Eingeladen werden soll der Schriftsteller Urs M. Fiechtner aus Ulm, der für amnesty international in die Öffentlichkeit geht. Er kann für unterschiedliche Zuhörer zum Thema Flucht und Identität, Zuwanderungsängste und Befürchtungen in der Aufnahmegesellschaft wesentliche Dinge sagen. Seine Vortragsart spricht vor allem auch junge Menschen unmittelbar an und vermittelt Erkenntnisse und Verständnis.

2. Ein Vortrag über archäologische Kunst im Rahmen der Programme des Internationalen Keramikmuseums in Weiden könnte eine neue Perspektive auf das Herkunftsland vieler Flüchtlinge werfen und das Thema neuen Zuhörerkreisen näherbringen. Gedacht ist hierbei auch an die Einladung syrischer Flüchtlinge, auch an  Gespräche mit Dolmetschern.

3. Vortrag mit Amin Rochdi, Erlangen: Gekommen, um zu bleiben?! Muslime bei uns
Im Vortrag wird Amin Rochdi unterschiedliche Entwicklungslinien muslimisch-theologischer Strömungen weltweit nachzeichnen und die Immigration von Muslimen seit den 1960er Jahren in Deutschland und Bayern beschreiben. Dabei geht er neben theologischen Schulen vor allem auch auf die Strukturierung und Organisation der hier lebenden Muslime und damit zusammenhängenden Herausforderungen für die Gesamtgesellschaft ein.
Amin Rochdi ist Religionspädagoge in Erlangen und Autor diverser religionspädagogischer Publikationen.

4. Lesung mit Alexandra Cavelius zum Tag der Menschenrechte: Ich bleibe eine Tochter des Lichts.
Shirin wollte gerade ihr Abitur abschließen und bald ihr Studium aufnehmen, als die IS-Terroristen in ihr Dorf einfielen. Die bärtigen Besatzer rissen das junge Mädchen aus den Händen ihrer Familie. Zusammen mit den anderen unverheirateten Frauen und Mädchen des Dorfes wurde sie entführt, mehrfach als Braut verkauft und als Sex-Sklavin gehalten. Shirins Leidensweg ist ebenso schwer vorstellbar wie die abenteuerliche Geschichte ihrer Flucht, die ihr schließlich mithilfe des neunten Mannes, an den sie weitergegeben wird, gelingt. Ein erschütternder Bericht über die IS-Gräuel und das Schicksal einer mutigen jungen Frau.
Shirin ist heute 19 Jahre alt. Mit anderen schwer traumatisierten Jesidinnen kam sie nach Deutschland und lebt im Rahmen eines speziellen Flüchtlingsprojekts in Baden-Württemberg. Ihre Geschichte erzählt sie mithilfe der Journalistin Alexandra Cavelius: ihre Erfahrungen als Sklavin, das Leben im IS-Staat und ihre Flucht aus dieser Hölle, die mit Unterstützung eines deutschen Hilfsprojekts für Traumaopfer endet. Das Buch lässt ihre Albträume ebenso lebendig werden wie ihre Hoffnungen. Sie erzählt, was sie sich heute vom Leben wünscht und wie sie trotz ihrer grausamen Erinnerungen aufrecht in die Zukunft schaut. Von sich selbst sagt sie: »Was auch immer passiert ist, ich bleibe eine Tochter des Lichts.« Normal 0 21 false false false MicrosoftInternetExplorer4

 



Initiatoren und Kooperationspartner: Stadtjugendring Weiden, Arno Speiser, Buchhandlung Stangl & Taubald

Buchlesung mit Mo Asumang: Mo und die Arier - Allein unter Rassisten und Neonazis

TV-Moderatorin Mo Asumang wird ihr neues Buch „Mo und die Arier – Allein unter Rassisten und Neonazis“ am Freitag, 15 Juli 2016 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Stangl & Taubald in Weiden vorstellen. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss ist eine Diskussionsrunde mit Frau Asumang geplant. Der Abend findet in Kooperation mit Arno Speiser von der "Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus" und dem Aktionsbündnis "Weiden ist bunt." statt. Gefördert durch „Demokratie leben!“.

Einblick in das Buch:
Wie fühlt sich Fremdenhass auf der eigenen Haut an?
Die afrodeutsche TV-Moderatorin Mo Asumang wagt ein spektakuläres und einzigartiges journalistisches Experiment. Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern – unter 3000 Neonazis auf dem Alex, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. Sie begegnet Menschen, die sie hassen – und entlarvt sie dadurch.
»Manche würden, was ich erfahren habe, Rassismus nennen, manche sagen Fremdenfeindlichkeit, und das wird es immer geben, viele erkennen es wieder als eine Form des Mobbing. Doch egal, wie man dazu sagt, es wird verübt von Menschen, die einen aus den unterschiedlichsten Beweggründen heraus klein machen, die einem das Selbstbewusstsein rauben wollen oder sogar das Leben. Aber es gibt Gegenmittel. Die Beobachtungen, die der Leser in meinem Buch machen kann, sollen zeigen, wie man langsam lernt, die Kampfstrategien der Rassisten umzudrehen, ohne jedoch selbst diesem Hass zu verfallen.«
Ein bestürzender Blick in die rechte Szene und ein Mut machendes und mitreißendes Beispiel, die eigene Angst zu überwinden und sich zur Wehr zu setzen.

 

 

Verein der Freunde des Kepler-Gymnasiums

"Das Kepler-Gymnasium auf dem Weg"

 

 

Stadtjugendring Weiden SOR-SMC

"Argumentationstraining"

 

 

Landestheater Oberpfalz

"Theaterprojekt"