Die Projekte Jahres 2013

Öffentlichkeitsarbeit zur Umsetzung des Lokalen Aktionsplans Weiden
21.01.-31.12.2013  VHS Weiden gGmbH

Ziel: die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit über das Projekt TFKS und zur Vernetzung der Akteure.

Inhalte:
laufende Pressearbeit (inkl. Pressegespräch)
Homepage pflegen und optimieren
zwei Pressegespräche (Frühjahr und Herbst 2013)
vier Trägertreffen zur Vertiefung der Vernetzung
eine Abschlussveranstaltung im Oktober 2013
Umsetzung des Aktionstages "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" am 16.04.2013
Erstellung einer Abschlussdokumentation über den Verlauf LAP Weiden im Oktober/November 2013


 

Wanderbühne „Migranto" – Figurentheater für Kinder
21.01.-31.12.2013  VHS Weiden gGmbH

Im Jahr 2013 wollen wir die Zusammenarbeit mit den Weidener Kindergärten ausbauen und vor allem neue Einrichtungen besuchen. In den Puppenworkshops und Theateraufführungen des Stücks "Der Tag als Migranto kam" sollen die Kinder lernen, ihre multikulturelle Realität nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung sehen und zur Zivilcourage ermuntert werden, Methoden gegen das Ausgrenzen anderer reflektieren.
Das zweite Theaterstück "Warum ist Zeynep stumm?" wird vorbereitet und geschrieben. Es beschäftigt sich mit der Begegnung mit der türkisch-islamischen Kultur. Das dritte Stück wird russisch-slawische Aspekte mit einbringen.
Systematisch werden die Fragen "Wie gehen wir miteinander besser um? Wie gestalten wir unseren Kindergarten demokratischer?" durch die Migrantostücke und Workshops reflektiert und beantwortet.
Das Ziel "Migrantos" ist es, demokratisches und tolerantes Verhalten bei den Kindern aus bis zu 16 Nationen zu fördern und Wege zu einem harmonischeren Miteinander konkret aufzuzeigen.


 

Anders und gleich – für eine tolerantes Miteinander
21.01.-31.12.2013 Kolping-Bildungswerk Weiden

Im Zentrum des Projektes steht die Begegnung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Identen. Die Idee ist, dass Vorurteile und Klischees durch die direkte Begegnung wirkungsvoll hinterfragt und abgebaut werden können, denn noch immer zeigen Studien in trauriger Regelmäßigkeit, dass Homo- und Transphobie feste Bestandteile in Klassenzimmern, Freizeiteinrichtungen, Jugendgruppen und Schulhöfen sind. Das Projekt thematisiert diese Diskriminierungsmechanismen, gibt authentischen Einblick in gleichgeschlechtliche Lebensweisen und hat die Absicht, Akzeptanz gegenüber der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe zu entwickeln.

Das Projekt leistet damit einen grundlegenden Beitrag zu nachhaltiger Antidiskriminierung, effektiver Gewaltprävention und demokratischer Menschenrechtsbildung. Ganz wesentlich möchte es Jugendliche bei der Stärkung einer selbstbestimmten sexuellen und geschlechtlichen Entwicklung unterstützen.


 

Anne Frank 2013 – Ein Rahmenprogramm für Weiden
21.01.-31.12.2013  Stadtjugendring Weiden KdöR

Das Rahmenprogramm zur Ausstellung "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte" macht sich zur Aufgabe die Ziele der Ausstellung über weitere kreative Kanäle in die Weidener Gesellschaft hinein zu transportieren. Die Absicht sich "auf die Gefahren von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und die Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie" zu besinnen verfolgt auch die Ausgestaltung des Rahmenprogramms. Dabei werden unterschiedlichste lokale Akteure einbezogen und eingeladen, Teil der Ausstellungszeit im Oktober 2013 zu sein. Die Beiträge können Theater, Lesungen, Buchvorstellungen, Podiumsdiskussionen, Vernissagen usw. sein. Der Stadtjugendring übernimmt aus dem bewilligten Geld die Kosten für entsprechende Beiträge. Ein einzelnes Projekt darf dabei Kosten in Höhe von € 1.000,00 nicht überschreiten. Zentral ist die Umsetzung der beschriebenen Inhalte in Projekten mit unterschiedlichen Zugängen von unterschiedlichen Trägern.


 

Aktionsfonds für Vielfalt, Freiheit und Toleranz
21.01.-31.12.2013  Arbeit und Leben Bayern gGmbH

Der Aktionsfonds wird in Zusammenarbeit mit den genannten Kooperationspartnern dazu beitragen, dass antragsberechtigte Einrichtungen in der Stadt Weiden die Möglichkeit haben, flexible, zeitnahe und themenorientierte Angebote umzusetzen, die geeignet sind, den Wissensstand zu erweitern, gesellschaftliche Verantwortung und Sensibilisierung zu stärken und Gewalt/Ausgrenzung abzubauen. Bedeutsam ist Stärkung der Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Institutionen.
Auf einer präventiven Ebene werden im Rahmen der Jugend- und Erwachsenenbildung Angebote umgesetzt, die geeignet sind, unterschiedliche Zielgruppen für die Themen Extremismus, Zivilgesellschaft, Zivilcourage und Demokratiestärkung zu aktivieren.
Zentral im Aktionsfond ist, dass die Förderung unbürokratisch und kurzfristig erfolgen kann. Der niedrigschwellige Zugang soll Projektträgern die Umsetzung von kleineren Projekten, wie etwa Vorträge, Lesungen, Theateraufführungen, dem Thema entsprechende Fahrten usw. ermöglichen.


 

S.P.A.R.T.A.N.S. – never quit
01.02.-31.12.2013 Das magische Projekt e. V.

Ziele:
Gewalt und Aggression bei Jugendlichen sind Themen, die bearbeitet werden müssen, damit sie sich den Weg in ihre Zukunft nicht selbst verbauen bzw. andere gefährden. Gewaltprävention und Toleranzerziehung, Respekt und Achtung vor anderen Menschen
Jugendliche mit der eigenen Wut und Aggression gegen sich und andere durch Kampfsport konfrontieren
Entstehungsmechanismen und Ursachen hinterfragen und begreifbar machen
Den eigenen Körper mit seiner Kraft und seiner Reaktion auf Außeneinflüsse kennen und verstehen lernen
Jugendliche die eigenen Fähigkeiten erkennen und spüren lassen und durch die Arbeit im Team aufzeigen, dass JEDER über positiven Eigenschaften verfügt
Durch das gemeinsame Hinarbeiten auf ein Ziel, unabhängig von Herkunft, sozialem oder kulturellem Background wird den Jugendlichen bewusst, dass Unterschiede zwischen einzelnen Personen nichts mit der Herkunft zu tun haben, dass Vielfalt förderlich ist, um voran zu kommen. Die Faszination für Kraft und Sport wird genutzt, um einen Zugang zu finden und um den Jugendlichen die Angst vor dem Fremden zu nehmen.


 

Unsere Heimat Weiden
03.04.-31.12.2013  Kinderspielplatz Naabwiesen e. V.

Mit dem Projekt soll insbesondere den Menschen im Stadtteil Scheibe die positive Wirkung von ethnischer und menschlicher Vielfalt vor Augen geführt werden. Jungen Menschen im Quartier werden Angebote unterbreitet, sich selbst und ihre Lebenssituation besser zu verstehen und die Chancen für individuelle und kollektive Entwicklung besser erkennen zu können. Dazu soll es vier Veranstaltungen geben, die über einen kulturellen und freizeitpädagogischen Ansatz versuchen, den Horizont der Zielgruppe zu erweitern, ihr Selbstwertgefühl zu steigern und Chancen für Partizipation im Gemeinwesen aufzuzeigen. Eine kleine Befragung der Anlieger um die Freizeitanlage am Orthegelmühbach dient als Grundlage für eine Podiumsdiskussion über die Wahrnehmung von Teilhabemöglichkeiten im Stadtteil. Dies soll den Adressaten eine Chance zur Verbesserung der Partizipation im Gemeinwesen aufzeigen, ihr Verantwortungsbewusstsein für ihr Umfeld schaffen bzw. ausbauen und stärken.

Geplant sind Vorbereitung und Durchführung von:
1.) Zwei kulturellen Veranstaltungen am 9. Juni und 7. Juli mit Russlanddeutschen und Oberpfälzer Musikgruppen sowie Kurzvorträgen über die jeweiligen Heimatregionen.
2.) Zwei Spielenachmittage für Menschen mit und ohne Handikap zur Stärkung des Selbstbewussteins in Kooperation mit THW, dem Stadtjugendring, einem Selbsthilfetrainer und der Lebenshilfe. Die Musikgruppe der Lebenshilfe ist für den zweiten angefragt. (10.8.13 und 4.9.13).
3.) Eine Befragung aller Anlieger zu ihrer Einschätzung ihrer Situation, Vorschlägen für Verbesserungen und anschließender Auswertung bei einer Präsentation mit Podiumsgespräch in Kooperation mit dem Integrationsbeirat der Stadt.
4.) Ein Planspiel Kommunalpolitik am 14.9.2013 soll jungen Menschen Chancen und Grenzen politischer Partizipation und Gestaltungsspielräume erfahrbar und erkennbar machen.


 

Demokratie und mehr
19.04.-31.12.2013  Neue Zeiten e. V.

Gespräche im Verein zeigen, dass sich ca. 80% der Mitglieder für eine Verbesserg. Ihrer Kenntnisse d. polit. Landschaft u. d. demokrat. Grundprinzipien in Dtl. sowie für Begegnungen mit polit. Akteuren vor Ort interessieren. Dies zeigt sich bes. bei Zuwanderern, die 6 bis 8 Jahren in Deutschland leben, sich im Berufsleben etabliert und deren Sprachkenntnisse sich verbessert haben. Sie äußern den Wunsch, sich selbst gesellschaftlich zu engagieren. Bei dem Angebot handelt sich um eine Kursreihe zur polit. Bildung, verbunden mit einer Vertiefung des dt. Sprachwissens in den relevanten Wortfeldern.
Ziele: Wissensvermittlung. im Bereich der Themen Parteien und Parteiengeschichte vor den Wahlen 2013 und 2014; Einblicke in die Aktivitäten verschiedener Institutionen. Es sollen auch Fragen der Zuwanderungspolitik und der Stadtentwicklung behandelt werden. Auch die Themen Aggression und Fremdenfeindlichkeit werden besprochen. Wichtig ist auch das Aufzeigen von Möglichkeiten zum Engagement vor Ort. Die Ziele sollen in einer Kursreihe über 8 Monate in regelmäßigen Treffen, Vorträgen und Diskussionen erreicht werden. Geplant sind zwei Treffen pro Woche (2-3 h) sowie größere Treffen bei den jeweiligen Institutionen (Vorträge, Besuche etc.) alle 14 Tage. Die regelmäßigen Wochentreffen dienen zum einen der inhaltlichen Vorbereitung der einzelnen Themenbereiche und Besuche und zum anderen der Wortschatzübung. Diese ist trotz verbesserter Sprachkenntnisse der Teilnehmer(-innen) noch immer notwendig, ist jedoch nicht Zweck der Kursreihe.
Für die Großtreffen sind geplant: Besuche im Stadtrat, im Integrationsbeirat, bei Amnesty international, Gespräche mit Vertretern lokaler Parteien, Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen, sozialen und evtl. kirchlichen Institutionen (Caritas, Diakonie, Dornrose usw.) in den jeweiligen Einrichtungen. Die Großtreffen bestehen aus einem Impulsreferat und einem anschließenden Gespräch mit den Teilnehmer(-innen).


 

Fußball fördert Individualität und Zugehörigkeit
19.04.-31.12.2013  Die Initiative e. V.

Sozial auffälligen und aufmerksamkeitsbedürftigen Jugendliche verschiedener ethnischen Herkunft, die sich im Stadtteil regelmäßig treffen, wird ein Fußballangebot machen: Organisation und Teilnahme an einem Fußballturnier. Das Projekt wird sich an ihre spezifischen Eigenschaften anpassen, um ein positiven Erlebnis darzustellen, wodurch ihre Konfliktfähigkeit, Offenheit und Selbstwertgefühl gestärkt werden. Über das Fußballspiel werden individuelle Fähigkeiten und Stärken gefördert und das Annehmen eigener Schwächen erfahrbar gemacht. Parallel werden die Bereitschaft zu einer toleranten Grundhaltung und gegenseitigem Respekt bei ihnen gefördert. Als Gemeinwesen orientiertes Projekt verfolgt das präventive, jugendspezifische Angebot folgende Ziele: Schaffung von Beteiligungsspielräumen, soziale Integration der Teilnehmer(-innen), Aufklärung über extremistische Organisationen, Förderung der Anerkennung der eigenen Kultur wie der anderer Menschen. Die Idee entstand 2012 aus ersten Kontakten mit Jugendlichen. Ende 2012 wurde Fußballmaterial angeschafft, wodurch das Projekt für die Jugendliche realistisch und verbindlich wurde. Für die Vorbereitung auf die Teilnahme an einem Fußballturnier bzw. die Organisation mit Teilnahme an einem Turnier im Jahr 2013 sind zwei bis drei Termine pro Woche vorgesehen, bei denen Fußballspielen trainiert wird. Ein weiterer Akzent liegt auf den Fußballregeln, dem Teamgeist und dem Fairplay sowie der Organisation des Turniers. Es geht im Projekt darum, regelmäßige Treffen mit den Jugendlichen als mögliche Zusammenarbeit und als positive Ereignisse erleben zu lassen, wo sie sich gesehen fühlen, wo ihre Fähigkeiten und Neigungen angeregt werden können und wo es möglich ist, ihnen über den niedrigschwelligen Zugang Fußball Werte wie Respekt, Toleranz, Zusammenhalt und deren Bedeutung für eine demokratische Gesellschaft zu vermitteln.


 

Rock für Menschenrechte
06.06.-31.12.2013  Amnesty international Weiden, Gruppe 1648

Musik an einem Sommerabend in stimmungsvoller Atmosphäre unter alten Kastanien kann das Zugangstor zu einem Thema sein, das man in einer solchen Situation eher anzuhören und zu bedenken bereit ist; vor allem, wenn es von Personen und Bekannten, Freunden vorgetragen wird. Es geht um die Vermittlung von Themen wie Freiheit und Vielfalt einerseits, aber auch um Bedrängung, Verletzung und Unterdrückung, Intoleranz und Gewalt. Indem in den Pausen, zwischen den Stücken, auf konkrete Einzelfälle von Menschenrechtsverletzungen verwiesen wird, in denen Menschen ihrer Würde beraubt werden und beraubt wurden, glauben wir, die Zuhörer nachhaltig sensibilisieren zu können.
Musik, Texte und Gespräche sollen zu Momenten vertiefter Einsicht werden und die Teilnehmer zu konkretem Handeln über den Abend hinaus anstiften.


 

Abschlussevaluation des LAP Weiden
06.06.-31.12.2013  Arbeit und Leben Bayern

Ziel des Projekts ist die Erarbeitung und Erstellung einer Abschlussevaluation für den LAP der Stadt Weiden im Rahmen des Programms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN". Mit Bezug auf die Situations- und Ressourcenanalyse soll mit der Abschlussevaluation eruiert wer-den, inwiefern die vor Ort durchgeführten Projekte zur Förderung von Demokratie und Toleranz beigetragen haben.
Es soll analysiert werden, inwieweit die Projekte den Perspektiven der Situations- und Ressourcenanalyse und damit den Zielen und Handlungsbedarfen in der Stadt Weiden entsprochen haben. Außerdem sollen die beteiligten Akteure und Projektträger durch eine Fragebogenerhebung ihre Einschätzung über die Zielerreichung abgeben. Einzelne qualitative Interviews mit Teilnehmenden an laufenden Projekten (z.B. Anne-Frank-Ausstellung) sollen die Abschlussevaluation abrunden.
Die Abschlussevaluation soll in Form einer Handreichung mit praktischem Nutzen in gedruckter und elektronischer Form zur Verfügung gestellt werden.


 

"Weiden isst bunt!"
06.06.-31.12.2013  Arbeit und Leben Bayern

Ziel des Projekts ist es, eine erhöhte Sensibilität für die kulinarische Vielfalt in der Stadt Weiden zu erzeugen und welche Bereicherung für das Leben der Menschen in der Stadt daraus erwachsen kann.
Dafür sollen Gastronomen im Stadtgebiet geworben werden, die sich an der Aktion beteiligen. Es wird dafür ein neues Logo "Weiden isst bunt" erarbeitet, eine Homepage eingerichtet und mit Faltblättern, Plakaten und Aufklebern soll für die Aktion geworben werden. Zur geplanten Abschlussveranstaltung des Lokalen Aktionsplanes TFKS um den 17. Oktober 2013 herum soll ein Großteil des Wirte-Netzwerkes stehen, die ihre Produkte bei der Veranstaltung auch anbieten werden. Auch kann die Aktion als Teil des Rahmenprogrammes für die Anne-Frank-Ausstellung in Weiden im Oktober 2013 dienen. Nach Abschluss des Kleinprojekts im Dezember 2013 soll die Homepage und Gesamtaktion aber noch weiter fortgeführt werden und sich über die Beiträge der Gastronomen finanzieren.


 

Eishockey - ein Erlebnis für faire Fans
06.06.-31.12.2013  1. EV Weiden

Ziel wird sein, ein friedliches und von Toleranz geprägtes Fanverhalten zu erreichen - bei Heimspielen wie bei Auswärtsspielen in anderen Stadien. In der Vergangenheit gab es immer wieder Fehlverhalten einzelner Fans bzw. Fangruppen, z. T. mit rechtsradikalem Hintergrund. Nach Abschluß des Projektes soll eine Fankultur herrschen, die emotinal, fair und friedlich ist - ohne großen Einsatz von Ordnungskräften. Die Ziele sollen in Zusammenarbeit mit den einzelnen Fangruppen und Fanclubs erreicht werden mit Wirkung nicht nur im Zeitrahmen des Projekts, sondern auch darüber hinaus. Es soll hieraus eine enge Bindung der Fans an den Verein mit seinen Zielen und Idealen entstehen. Aber nicht nur das Verhalten der Fangruppen, Fanclubs und Fans soll diesen Zielen nähre gebracht werden, sondern auch unseren eigenen Nachwuchsspielern des 1. EV Weiden. Diese sind bei den Spielen der BDW auch Fans. Ihnen soll über dieses Projekt, Respekt und Toleranz im Umgang mit Anderen vermittelt werden.


 

Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen
06.06.-31.12.2013  Jüdische Gemeinde Weiden

Eines der wichtigsten Zielen ist das historisches Wissen an nächsten Generationen weiter zu geben. In unserem Projekt wird die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Lebens in Weiden mit Ausblick in die Zukunft dargestellt. Im Rahmen dieses Projektes wird eine Broschüre in drei Sprachen mit DVD-Beilage, eine mobile Ausstellung und ein Film  präsentiert. Die Umsetzung erfolgt durch Schüler/innen des Kepler-Gymnasiums und Gemeindemitglieder. Die Zusammenarbeit von beiden Gruppen hat eine enorme Wirkung auf die Demokratie- und Toleranzerziehung. Ein weiteres Ziel ist, Verständnis gesellschaftlicher Realität sowie aktive Beteiligung in unserer demokratischen Gesellschaft zu vermitteln. Außerdem liefert dieses Projekt Materialien, die für den Schulunterricht relevant sind.


 

Theaterprojekt Hin&Weg.sehen
01.09.-31.12.2013  Amnesty international Weiden, Gruppe 1648

Ziel ist die Präsentation eines Theaterstücks mit Vor- und Nachbereitung, dessen Inhalt sich um  das Thema Zivilcourage und rechte Gewalt dreht. Konkret ist es ein 3-Personen-Stück des "theaterspiels Witten".
Da in Weiden im gesamten Oktober 2013 die Ausstellung "Anne Frank" gezeigt wird, ist dieses Theaterstück einerseits als Beitrag gedacht, andererseits soll es die Thematik der Ausstellung und seine gegenwärtigen Bezüge verdeutlichen und aktuell erforderliche Handlungsmuster vorstelllen. 
Inhalt: Sem und Juli waren füreinander bestimmt, doch dann ist alles anders gelaufen. Juli rutscht in die rechte Szene ab, Sem bleibt bei seinen Freunden mit Migrationshintergrund. So liegen ihre Cliquen in Clinch: Verletzung, Mobbing und Vorurteile bestimmen ihren Alltag. rechtsradikale Schläger lassen die Situation weiter eskalieren. Nah am echten Leben zeigt dieses Stück die Folgen falscher Ideologie auf und ermutigt dazu, Zivilcourage zu zeigen.


 

Unbezahlbar - Eine Mitmach-Aktion des Papiertheaters Nürnberg
01.07.-31.10.2013  LJKE e. V., Geschäftsstelle Nord

Kommunikation und Gespräch sind wesentliche Faktoren zum Gelingen eines harmonischen Miteinanders. Denn nur was man denkt, kann auch Wirklichkeit werden. Ausgangspunkt der Mitmach-Aktion ist die Frage: Was ist für uns unbezahlbar? Diese Frage zielt auf die elementaren Bedürfnisse des Mensch-Seins ab und wird gestellt an einer langen Tafel, die mit ihrem Symbol für Gemeinschaft und dem Bezug zur täglichen Nahrung ebenfalls Sinnbild für das Miteinander in einem Kulturraum ist. Die Aktion "unbezahlbar" begann 2009 und entwickelte sich weltweit. Ziel ist die Stärkung eines Bewusstseins für gemeinsame Werte, die unabhängig von Herkunft, Alter oder Geschlecht Verbindungen schaffen zwischen den Menschen. Die Installation des in Papier verpackten Tisches, bildet die Grundlage für die Diskussion. Jeder Besucher kann seine persönliche Antwort in die Teller schreiben. Eine Ausstellung der Meinungen entsteht. Jede Äußerung hat ihre Berechtigung als Lebenswunsch und spiegelt zusammen mit den anderen Haltungen das komplexe Gefüge persönlichen Daseins auf der Welt. Die Aktion macht die Gemeinsamkeiten der Menschen in allen Lebensräumen sichtbar und erzeugt eine Atmosphäre der Toleranz.


 

Sporttag Weiden "Integration durch Sport"
06.06.-31.12.2013  Team Oberpfalz e. V.

Der im Vorjahr schon einmal umgesetzte Sporttag soll auch in diesem Jahr statt finden: Weitergeführt werden soll der Aspekt des niedrigschwelligen Zugangs unterschiedlicher Menschen über den Sport zu den Themen Integration, Toleranz und Vielfalt. Während jedoch im Vorjahr besonders den Religionsgemeinschaften und Kulturvereinen Gelegenheit gegeben sich über das "Zugpferd Sport" zu präsentieren, liegt in diesem Jahr der Akzent auf den Sportvereinen selbst. Ihnen soll mit diesem neuen Ansatz die Möglichkeit gegeben werden, ihre bisherigen Anstrengungen im Bereich der sozialen und kulturellen Integration unterschiedlichster Menschen ebenfalls niedrigschwellig zu präsentieren und gleichzeitig erste Schritte in Richtung der interkulturellen Öffnung des Sports zu machen. Neu ist in diesem Jahr auch die parallele Ausschreibung eines Wettbewerbs, bei dem sich die Jugendlichen selbst mit den Themen Sport, Integration und interkulturelle Öffnung auseinandersetzen und ihre Ansichten und Wünsche präsentieren. Am Sporttag selbst setzen sich die Jugendlichen mit den vorhandenen Angeboten auseinander, nachzuvollziehen und auswertbar über vorher verteilte Aktionspässe.


 

Interkulturelle Verständigung und Kommunikation im Verwaltungshandeln
01.10.-30.11.2013  Stadtjugendring Weiden KdöR

Es wird ein interkulturelles Training für Mitarbeitende verschiedener Arbeitsbereiche der Stadtverwaltung Weiden durchgeführt. Angesprochen werden vor allem Mitarbeitende, die im täglichen Kundenkontakt mit Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten sind.
Der zentrale Begriff im Training ist Verständigung: Sie soll ermöglicht und verbessert werden und zielt auf kulturelle Überschneidungssituationen im Arbeitsalltag der TN. Grundlage dafür ist zunächst auch ein Bewusstsein für kulturelle Unterschiede und die selbstreflexive Haltung der eigenen kulturellen Prägungen, die im Alltag oft nicht offensichtlich sind.
Durch das Training soll erreicht werden, dass Mitarbeitende (kultur)sensibler auch in schwierigen interkulturellen Begegnungen und Kommunikationssituationen agieren.

Die TN werden unterstützt
Kommunikationsprozesse zu analysieren,
Unterschiedlichkeit in interkulturellen Begegnungen auszuhalten und
Handlungsoptionen für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.