Projekte 2014

Aktionsfonds für Vielfalt, Freiheit und Toleranz
20.01.-31.12.2014
Arbeit und Leben Bayern GmbH

Der Aktionsfonds wird in Zusammenarbeit mit den genannten Kooperationspartnern dazu beitragen, dass antragsberechtigte Einrichtungen in der Stadt Weiden die Möglichkeit haben, flexible, zeitnahe und themenorientierte Angebote umzusetzen, die geeignet sind, den Wissensstand zu erweitern, gesellschaftliche Verantwortung und Sensibilisierung zu stärken und Gewalt/Ausgrenzung abzubauen. Bedeutsam ist Stärkung der Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Institutionen.
Auf einer präventiven Ebene werden im Rahmen der Jugend- und Erwachsenenbildung Angebote umgesetzt, die geeigent sind, unterschiedliche Zielgruppen für die Themen Extremismus, Zivilgesellschaft, Zivilcourage und Demokratiestärkung zu aktivieren.´
Zentral im Aktionsfond ist, dass die Förderung unbürokratisch und kurzfristig erfolgen kann. Der niedrigschwellige Zugang soll Projektträgern die Umsetzung von kleineren Projekten, wie etwa Vorträge, Lesungen, Theateraufführungen, dem Thema entsprechende Fahrten usw. ermöglichen.


Öffentlichkeitsarbeit für den LAP Weiden
20.01.-31.12.2014
Arbeit und Leben Bayern GmbH

Ziele des Projektes sind die Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit über das Projekt TFKS und die Vernetzung der Akteure.

Inhalte:
Laufende Pressearbeit (inklusive Pressegespräche)
Pflege, Aktualisierung und Befüllen der Homepage www.weiden-ist-tolerant.de 
Durchführung von Pressegesprächen über Planung und Bilanz (Frühjahr und Herbst)
Info-Veranstaltung im Februar 2014
Nachtrag zur Abschlussdokumentation für 2014
Durchführung von vier Trägertreffen


Augen auf! Mobbing erkennen und Jugendliche für die Gefahren sensibilisieren
01.02.-31.12.2014
Das magische Projekt e. V.

Basierend auf dem Theaterstück "...und raus bist du", welches im Rahmen eines durch die Robert Bosch Stiftung gefördertes Projekt entwickelt wurde, wird eine Handlungs- und Methodenhandreichung zum Thema Mobbing erarbeitet, welche Fachpersonal zur Verfügung gestellt wird. Um Material zu erhalten, welches direkt auf die Erwartungen der Fachkräfte eingeht, findet im Vorfeld eine 2-tägige Projektveranstaltung statt. Hier wird erarbeitet, wie das Wissen aufbereitet werden soll, um im Alltag bestmöglichst genutzt werden zu können. Mit Hilfe der Methoden sollen Jugendliche durch Theaterpädagogik für das Thema Mobbing sensibilisiert werden.
Im letzten Viertel des Projektzeitraumes wird eine Schulung für Fachpersonal angeboten, in der das Theoriewissen der Handreichung für zukünftige Multiplikatoren praktisch vermittelt wird. Ziel ist es, die Komplexität des Themas Mobbing und die damit einhergehende Unsicherheit in den Fachkreisen zu zerbrechen und ein Verständnis in Teilbereichen zu erreichen.


Projektwoche gegen (Rechts-)Extremismus "Aufgeklärt = abgewehrt"
01.02.-31.12.2014
LAG Schulsozialarbeit Bayern e. V. in Kooperation mit der Max-Reger-Schule

Die Anfang April 2014 stattfindende Projektwoche wird von der Schülerschaft der Max-Reger-Mittelschule vorbereitet. Dazu gehört die gemeinsame Einarbeitung in die Thematik mit den Lehrkräften, die Kontaktaufnahme zu den Referenten, dem Regisseur Peter Ohlendorf („Blut muss fließen“) als auch zu allen anderen an der Projektwoche beteiligten Personen und Institutionen. In der Vorbereitungszeit ab 01.02.2014 vertiefen die Lehrkräfte die Thematik in speziell dafür erarbeiteten Unterrichtseinheiten. Unterarbeitsgruppen werden in der Schülerschaft gebildet, die sich mit der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit, der Organisation und der Reflexion für die Projektwoche auseinandersetzen. Während der Projektwoche  ist ein Großteil der  Schülerinnen und Schüler an den einzelnen Veranstaltungen beteiligt. Miteinbezogen werden auch die Eltern und der Elternbeirat, als auch alle anderen Schularten Weidens. Reflektiert wird das Projekt durch einen Fragebogen, der gemeinsam mit den Schülern erarbeitet und 4 Wochen nach der Projektwoche an die Schüler verteilt und ausgewertet wird. Ziel des Fragebogens soll es sein, die positiven Lerninhalte herauszuarbeiten.


Weiden tritt ein für Toleranz – Wochen gegen Homophobie
20.01.-31.12.2014
Kolping-Bildungswerk Weiden

In der NS-Zeit wurden homosexuelle Männer verfolgt und mit dem Tod bedroht; auch heute sehen sich Homosexuelle z. T. körperlichen Angriffen aus der rechtsextremen Szene ausgesetzt. Im Zentrum der Projektwoche steht als Thema, das Aufzeigen von homophoben Strukturen in unserer Gesellschaft und der Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung. Es sollen durch Workshops, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Theaterstücke und durch einen Aktionstag das Thema aufgegriffen werden. Durch die Begegnung mit homosexuellen Themen sollen Vorurteile und Klischees wirkungsvoll hinterfragt und abgebaut werden. Noch immer zeigen Studien in trauriger Regelmäßigkeit, dass Homo- und Transphobie feste Bestandteile in Schulen, Freizeiteinrichtungen, Sportgruppen, Vereinen und Verbänden sind. Die Aktionswoche thematisiert diese Diskriminierungsmechanismen, zeigt authentische Einblicke in gleichgeschlechtliche Lebensformen und hat die Absicht, Akzeptanz gegenüber der Vielfalt menschlicher Lebensentwürfe zu entwickeln. Die Projektwoche leistet damit einen grundlegenden Beitrag zu Antidiskriminierung, Gewaltprävention und Menschenrechtsbildung.


Esther Bejerano & Microphone Mafia
01.02.-30.09.2014
Stadtjugendring Weiden

Esther Bejerano und die Microphone Maffia werden am 09.05.2014 in Weiden zu Gast sein. Die Idee sie als Zeitzeugin des Dritten Reichs anzufragen, entstand während der Anne-Frank-Ausstellung. Verschiedene Akteure haben beschlossen, ihren Besuch als Möglichkeit zu sehen, das Thema Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit weiter zu bearbeiten. Jugendliche aus verschiedenen Schulen und Jugendeinrichtungen sollen sich im Vorfeld diesen Themen auf verschiedene Weise nähern und den Auftritt von Esther Bejerano vorbereiten und den Tag mit gestalten. Ein konkretes Ziel ist die Fertigung von 2-3 Liedern mit Jugendlichen, die sich mit dem Thema Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit o. Ä. befassen. Die Jugendlichen sollen sich sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der Gegenwart im Hinblick auf dieses Thema auseinandersetzen.

 


Wir engagieren uns!
01.04.–31.12.2014
Neue Zeiten e. V.

Zu den Zielen dieses Projektes gehören die soziale Integration, die Kompetenzstärkung von Migranten und Migrantinnen sowie die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Erreicht werden soll dies über zielgruppenspezifische Informationsvermittlung zum bürgerschaftlichen Engagement und über die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten. Kontakte, Kooperationen und Netzwerke spielen eine bedeutende Rolle im bürgerschaftlichen Engagement von Migranten und Migrantinnen. Über das gegenseitige Kennenlernen der verschiedenen Menschen und Einrichtungen können Hemmschwellen aber auch gegenseitige Vorurteile und Vorbehalte abgebaut werden. Ein weiteres Ziel ist die Gewinnung von Ehrenamtlichen für konkrete Einrichtungen bzw. Projekte. Das Projekt gliedert sich in drei Bereiche: Auftakt/Abschluss als „Bonbons“ für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, Informationen zum bürgerschaftlichen Engagements sowie die Vorstellung von konkreten Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements.
Diese Ziele sollen in einer Veranstaltungsreihe bei unterschiedlichen Treffen bzw. Besuchen erreicht werden. Die Treffen sind jeweils offen gestaltet, es gibt keine feste Gruppenstruktur. Im April 2014 fand ein Treffen mit Mitglieder der CSU- Fraktion statt, in dem Informationen zum Thema ehrenamtliche Arbeit in den Bereichen Zuwanderung und Asyl vermittelt wurden. Am 28.05.2014 wurde für eine Gruppe die Räumlichkeiten des Verein Dornrose e. V. Auch hier wurden Möglichkeiten aufgezeigt, sich ehrenamtlich einzubringen. Geplant sind weiterhin: Vorträge zum bürgerschaftlichen Engagement, Vorstellung des Vereins Neue Zeiten bei anderen Vereinen in Weiden durch Vereinsmitglieder, Vorstellung des Projektes Integrationslotsen und Besuch der Stadtverwaltung, Besuch unterschiedlicher Kultur-, Kunst- und anderer Vereine und Einrichtungen, Einbindung in die bestehende Gruppe „Samowar“. Besonders eng wird bei der Umsetzung mit dem Integrationsbeirat zusammengearbeitet.


Erstellung einer Ausstellung im Kontext "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"
01.04.–31.12.2014
Förderverein des Elly-Heuss-Gymnasiums Weiden e. V.

Das Elly-Heuss-Gymnasium trägt seit Juli 2012 den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage". Dieser Titel verlangt die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Themen Diskriminierung und Zivilcourage und deren Verankerung an der Schule. In diesem Jahr wollen die beiden Projektgruppen "Entartete Kunst" und "Zivilcourage" gemeinsam eine Ausstellung vorbereiten.
Die von den Nationalsozialisten im Jahre 1937 organisierte Ausstellung "Entartete Kunst" sollte die zu jener Zeit akzeptierte und geförderte "deutsche Kunst" mit der sogenannten "entarteten Kunst" (Surrealismus, Neue Sachlichkeit, Expressionismus, Dadaismus) kontrastieren. Den begleitenden Lehrkräften ist es wichtig zu zeigen, dass sowohl in der Kunst wie auch in anderen Lebensbereichen oft viel Mut und ein hoher Kraftaufwand nötig sind, um zu den eigenen Idealen zu stehen und der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten. Dem Mainstream zu folgen ist in der Regel einfacher und bringt weniger Konflikte und Kritik.
In Kooperation mit verschiedenen externen Partnern werden die Schülerinnen beider Projektgruppen in Kleingruppen im Vorfeld der Ausstellung weitere Veranstaltungen mitplanen und durchführen: Auftritt von Esther Bejarano am 09.05.2014, Beteiligung an den Wochen für Toleranz, gegen Homophobie, Unterstützung von zwei Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe im Rahmen ihrer Ausbildung zu Anne-Frank-Botschafterinnen, Interview mit Max Mannheimer, Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg, Besuch weiterer selbst ausgewählter Museen zur Analyse der Museumskonzepte, Kommunikationstraining, Anti-Rassismus-Training, Abendveranstaltung für Eltern und Lehrkräfte zum Thema "Rassismus".
Die Erfahrungen und neu gewonnenen Erkenntnisse aus den oben genannten Tätigkeitsfeldern werden die Schülerinnen beider Gruppen in die parallel zu gestaltende Ausstellung am Ende des Jahres 2014 einfließen lassen. Ziel ist es auch, sie in ihren sozialen, methodischen und vor allem personalen Kompetenzen zu fördern.


 

Abraham - Ibrāhīm - Avrāhām. Vater der Völker
15.07.–31.12.2014
SV Anadoluspor Weiden e. V.

Abraham (bzw. Avrāhām oder Ibrāhīm) gilt als "Stammvater der vielen Völker", da sich sowohl das Judentum als auch das Christentum und der Islam auf ihn berufen und als abrahamitische Religionen bezeichnet werden. Durch das vorliegende Projekt sollen die gemeinsamen Wurzeln dieser drei großen Buchreligionen veranschaulicht werden, indem ähnliche Traditionen wechselseitig bekannt gemacht werden. Die Weidener Bevölkerung soll im Rahmen verschiedener Veranstaltungen angeregt werden, interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen zu erlernen und zu vertiefen, da in der Zeit von Oktober bis Dezember unterschiedliche religiöse und kulturelle Gewohnheiten im Zusammenhang mit verschiedenen Feiertagen kennengelernt werden können.
Den Auftakt der Veranstaltungen bildet die Theatergruppe "Halber Apfel", die gesellschaftliche Integration thematisiert. Neben dem Erinnern an die gemeinsamen Wurzeln der drei Weltreligionen soll am 3. Oktober 2014 auch der "deutschen Einheit" gedacht werden.

 


Jamen für Demokratie
15.07.-31.12.2014
Arbeit und Leben Bayern GmbH

Gemeinsam mit jungen Bands aus der Stadt und umgebenden Region soll ein Treffen mit Bands aus der Tschechischen Republik organisiert werden. Dabei sollen gemeinsame Musikstücke erarbeitet und bei einem Konzert im Jugendzentrum öffentlich aufgeführt werden. Thematisch orientiert sich die Ausschreibung um den Schwerpunkt "Europa 2014", Erfahrungen junger Menschen im täglichen Zusammenleben mit Jugendlichen aus der Tschechischen Republik zehn Jahre nach dem EU-Beitritt, 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. Neben den Erfahrungen im Umgang mit staatlichen Behörden bei Festivals, Demonstrationen oder polizeilichen Zivilkontrollen sollen vor allem zwischenmenschliche Aspekte wie Liebe und Freundschaft thematisiert werden. Toleranz gegenüber kulturell anders geprägten Zeitgenossen wird in den Musikstücken angesprochen. Gemeinsames Eintreten für Demokratie und Werte der europäischen Zivilgesellschaft als bewahrenswerte Errungenschaften nach zwei Weltkriegen werden diskutiert.

 


Gesicht zeigen
15.07.-31.12.2014
Stadtjugendring Weiden

Gesicht zeigen und sich für ein Weiden mit verschiedenen Kulturen, Gesichtern und Lebensgeschichten einsetzen. Das ist das Ziel des Projektes. Wir möchten den Bürgern der Stadt genauso wie den Personen außerhalb unserer Stadt zeigen, dass wir stolz darauf sind, eine Stadt zu sein, die aus einer bunten Vielfalt an Gedanken, Geschichten, Meinungen und Lebenserfahrungen besteht. Wir möchten zeigen, dass wir stolz auf die bunte Vielfalt unserer Stadt sind, die uns unendlich viele Möglichkeiten bietet, uns viele Gelegenheiten zum Lernen gibt und uns viele Chancen bietet, gemeinsam etwas zu schaffen. Wir möchten die Bürger Weidens dazu ermutigen, sich aktiv gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und (Rechts-)extreme Gewalt zu engagieren. Ziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements der Weidener Bürger und die Sensibilisierung für jede Art von Gewalt.


 

Interkulturelle Verständigung und Kommunikation im Verwaltungshandeln
01.09.-31.12.2014

Stadtjugendring Weiden

Es werden zwei interkulturelle Trainings für Mitarbeitende der Stadtverwaltung Weiden durchgeführt. Angesprochen werden vor allem solche Mitarbeitende, die im regelmäigen Kundenkontakt mit Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten sind. Der zentrale Begriff im Training ist Verständigung: Sie soll ermöglicht und verbessert werden und zielt auf kulturelle Überschneidungssituationen im Arbeitsalltag der TN. Grundlage dafür ist zunächst auch ein Bewusstsein für kulturelle Unterschiede und die selbstreflexive Haltung der eigenen kulturellen Prägungen, die im Alltag oft nicht offensichtlich sind.
Durch das Training soll erreicht werden, dass Mitarbeitende (kultur-)sensibler auch in schwierigen interkulturellen Begegnungen und Kommunikationssituationen agieren.
Die TN werden unterstützt:
- Kommunikationsprozesse zu analysieren,
- Unterschiedlichkeit in interkulturellen Begegnungen auszuhalten und
- Handlungsoptionen für den eigenen Arbeitsalltag zu entwickeln.

 


Miteinander kreativ
15.09.-31.12.2014

Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule Weiden e. V.

Die Albert-Schweitzer-Schule möchte mit der Einrichtung und Durchführung des Elterncafés die Eltern näher an die Schule heran und in die Schule hineinbringen. Eine solche Einrichtung bietet einen niedrig schwelligen Zugang zur Schule. Den Eltern mit und ohne Migrationshintergrund wird die Gelegenheit geboten, sich informell und ohne äußere (schulische) Anlässe über ihre Kinder und deren Fortkommen auszutauschen. Das Elterncafé als ständige Einrichtung in der Zukunft soll einen Beitrag leisten zum Abbau von Bildungsbenachteiligung und auch zum Abbau von Vorurteilen gegenüber den Lehrern und anderen Eltern sowie zur Förderung der Chancengleichheit. Die Eltern sollen sensibilisiert werden für ihre eigenen Möglichkeiten und die ihrer Kinder. Gleichzeitig wird so ein Beitrag dazu geleistet, dass sich die Eltern stärker für die Belange der Kinder und der Schule einsetzen. Die Eltern werden so für die Lehrerschaft „erreichbarer“ und „ansprechbarer“ in wirklichen Problemfällen.

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Steine sind nur draußen schön, nicht im Herzen

02.10.–31.12.2014

Naturfreunde Ortsgruppe Weiden

 

Menschen haben im Alltag wenig Möglichkeiten, ihre eigenen Stärken kennen zu lernen und zu erproben. Auch fehlen Kontaktmöglichkeiten zwischen Jugendlichen mit und ohne Handikap, bei denen sie sich wechselseitg ohne Leistungsdruck begegnen können.

Junge Menschen aus einer Behinderteneinrichtung und Schülerinnen und Schüler einer Weidener Mittelschule werden zusammengebracht, um wechselseitig Wertschätzung einzuüben und die Fähigkeiten und Fertigkeiten der anderen beurteilen und achten zu können.

Die Teilnehmenden treffen sich mehrfach im Naturfreundehaus in Trauschendorf, lernen sich kennen und planen und realisieren ein naturkundliches Projekt. Sie beschriften die Ausstellungsexponate und bauen eine Feuerstelle im Freien. Dadurch soll ihr Selbstwertgefühl gestärkt werden und Toleranz gegenüber den anderen im mehrtägigen Zusammenarbeiten erprobt werden. Der Granit als Gesteinsart steht für die Region Oberpfalz. In dem Projekt soll der Umgang mit dem Stein als Kontrastmittel fungieren.

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Tabus brechen

02.10.–31.12.2014

Kolping-Bildungswerk in der Diözese Regensburg e. V.

 

Wo begegnen wir Ausgrenzung? Auch in unserer Stadt sind wir von möglichen Folgen und Auswirkungen von Ausgrenzung betroffen. Ausgrenzung beginnt bei Kleinigkeiten und kann bis zum Suizid führen. Ausgrenzung ist Teil unserer Gesellschaft und begegnet uns in Schulen, Jugendgruppen usw. Wir wollen Jugendlichen zeigen, wie Ausgrenzung geschehen kann, welche Mechanismen dahinter stehen und ihnen die Möglichkeit geben zu verstehen, warum Anderssein passieren kann. Doch jeder soll die freie Wahl haben dazuzugehören. Religion, kulturelle Hintergründe, psychische & physische Handicaps etc. sollen nicht Kriterium dafür sein, dass Menschen Ausgrenzung erfahren. Wir wollen Jugendlichen die "Angst" vorm Anderssein nehmen und ihnen so ein Feingefühl geben, um Ausgrenzung zu erkennen.

 

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Die liegen uns nur auf der Tasche – Asyl zwischen Ablehnung und Begrüßung

02.10.-31.12.2014

Diakonisches Werk Weiden e. V.

 

Es werden Informationen über das Asylwesen und die Situation in Weiden weitergegeben: Was bedeutet Asyl, welche Verfahrenswege gibt es, welche Fluchtgründe und -wege gibt es, welche Lebensbedingungen finden die Asylsuchenden vor und welche Integrationsmöglichkeiten gibt es.

Bestehenden Vorurteilen werden mit diesem Projekt begegnet, in dem die Bürgerinnen und Bürger, besonders die Jugendlichen, einen tieferen Einblick in diesen Bereich erhalten. Ferner soll das soziale Denken, der Respekt, die Toleranz und das Verständnis gegenüber den Asylsuchenden und den Einheimischen gefördert werden. Zusätzlich wird eine verstärkte Vernetzung im Bereich der sozialen Arbeit angestrebt, welche Arbeitskreise bereits Engagierter mit einbezieht.

 

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