„Who is the Realest?“ – Politik trifft Jugendkultur im JUZ

Wie viel „Realness“ steckt hinter den Wahlplakaten? Im Rahmen des Projekts StadtNull stellten sich die Weidener Oberbürgermeister-Kandidatinnen und -Kandidaten im Jugendzentrum (JUZ) einem Format, das so gar nichts mit steifen Podiumsdiskussionen zu tun hatte.

Das Experiment: Authentizität statt Floskeln

Unterstützt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ging es darum, die Kluft zwischen kommunalpolitischer Theorie und der Lebensrealität junger Menschen zu überbrücken. Benjamin Zeitler (CSU), Laura Weber (Grüne), Jens Meyer (SPD), Jürgen Meyer (Bürgerliste), Florian Vogel (FDP) und Robyn Arnold (Linke) mussten beweisen, wie nah sie wirklich an den Themen der Jugend sind.

Die Highlights des Abends:

  • Prioritäten-Check: Die Kandidierenden mussten Forderungen aus dem StadtNull-Filmprojekt nicht nur nach eigenem Interesse, sondern auch nach politischer Notwendigkeit ordnen – ein echtes Training in Sachen Kompromissfähigkeit und Stadtrats-Alltag.

  • Wissens-Challenge: Von Jugendkultur bis hin zu harten Fakten über Weiden – wer kennt die Stadt abseits der Rathausflure am besten?

  • Kreativer Abschluss: Als Zeichen für mehr Kunst im öffentlichen Raum und gelebte Demokratie sprühten alle Beteiligten gemeinsam eine Botschaft an die Wände des JUZ.

Warum das wichtig ist

Wir brauchen Politiker, die greifbar sind. Dieses Format hat gezeigt: Demokratie lebt vom Austausch auf Augenhöhe – dort, wo die Menschen sind:

Das Video zur Show ist ab sofort auf dem YouTube-Kanal von StadtNull zu finden

 

Projektträger: Stadtjugendring Weiden